Projekt E-Reader

Immer noch habe ich keinen E-Reader. Stimmt nicht. Ich habe einen Computer, ein Handy, einen iPod touch. Aber so richtig Spaß macht das elektronische Lesen mit all diesen Geräten nicht.

Seit Jahren überlege ich, diesen oder jenen E-Reader zu erstehen, aber nach wie vor scheint kein Gerät perfekt zu sein. Der Sony Reader hat keine Beleuchtung. Der Kindle bleibt in Amazons Ökosystem gefangen. Der Tolino stellt PDFs nur unzureichend dar. Das Pocketbook Touch Lux kann viel, ist aber auch eins der teureren Geräte. Der unaussprechliche imcov6l scheint alles zu können, was derzeit so geht (als offener Android-Reader bietet er die Möglichkeit, Apps zu installieren, außerdem verfügt er interessanterweise als einziger Leucht-Reader über interne Lautsprecher zum Abspielen von Audiodateien) – ist aber noch nirgendwo zu testen und ausschließlich im Schweizer Online-Shop (ohne 14-tägiges Rückgaberecht) zu bestellen.
Schwarz-weiß sind sie auch noch alle. Aber ein E-Reader ist kein Tablet.
Ich warte weiter und drücke derweil ein wenig lustlos auf meinen Lese-Apps am iPod herum – vielleicht wird 2014 mein Jahr des E-Readers.

5 Kommentare zu „Projekt E-Reader

    1. Danke für den Kommentar – ich glaube gern, dass der Kindle ein komfortables Lesegerät ist. Mir ist es nur sympathischer, wenn ich nicht an den Giganten Amazon gebunden bin, sondern auch bei Buchhandlungen oder Verlagen meines Vertrauens einkaufen kann, und die „Onleihe“ der Bibliotheken geht leider mit dem Kindle auch nicht.

  1. Der imcoV6L ist durchaus zum Testen erhältlich: man muss es ImCoSys nur offen mitteilen – der Hersteller hat (logischerweise) keine Interesse daran, dass er Hunderte von Geräten an Kunden ausliefert welche dann wieder als Gebrauchtgeräte retourniert werden (nur weil der Kunde etwas rumspielen wollte und ev. gar kein konkretes Interesse am Gerät bestand). Auch im Laden den imcoV6L sinnvoll testen zu können ist nur eingeschränkt möglich, denn die Vielfalt an Apps lässt dies zeitlich nicht zu.

    Wenn bei der Kaufabsicht Unsicherheit besteht, gibt es wie vorrangig erwähnt, die einfache Möglichkeit bei ImCoSys ein Testgerät zu bestellen – dann ist für beide Seiten die Ausgangslage klar. Einfach ein Mail an ImCoSys und um ein Testgerät bitten, hat bei mir bestens funktioniert (das Gerät wird kostenlos für 3 Tage zur Verfügung gestellt, dann muss es bei Nichtgefallen wieder retourniert werden). Ich habe mein Gerät behalten, auch wenn nicht 100% meiner Wünsche erfüllt werden – irgendwo hat jedes Gerät seine Grenzen. Die Freude ist geblieben und ich nutze den imcoV6L mehrmals die Woche.

    1. Danke Tom, ich habe ihn – mittlerweile – auch bestellt und erwarte das Gerät gespannt. Bevor meine Augen beim iPod-Lesen kastelförmig werden …

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